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Letzte Änderung: 13.07.2012
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Resingießen ...


... wie auf der Startseite schon erwähnt, meine dritte Leidenschaft neben dem Rennenfahren und dem Holzbahnbau.

Gießen von Resin (Harz) ist Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite freut
man sich (Segen), Modelle auf die verschiedenen Chassis zu stellen (ich baue gern
für T-Jets), die es womöglich sonst niemals in Großserien geben wird. Auf der
anderen Seite ist es ungemein viel Arbeit und evtl. auch Stress (Fluch), wenn man „genötigt" :-) wird, mehr davon zu gießen, um sie mit anderen „Art- oder auch Leidensgenossen" zu tauschen. Das kann einen echt „fertigmachen".

Um ein Resin-Modell zu erschaffen, braucht man entweder ganz viel Zeit und Geduld
und kreiert es aus Modellknete, Holz oder Wachs gänzlich neu, oder man findet ein Modellauto, was zum Chassis passt, be- und/oder überarbeitet das Modell und
formt es dann ab. An Handwerkszeug benötigt man eine ruhige Hand, Resinharz, Silikon-Kautschuk, Trennmittel, Folie zum Tiefziehen (Fenstereinsätze), Legosteine (oder Kunststoffplatten/Sperrholzplatten), Knete, ein gutes Auge (oder auch zwei), Kreativität um auch Modelle von der Stange komplett umarbeiten zu können, je nach Anspruch viele verschiedene Materialien zum umbauen und Geduld.

Nebenbei muss man viel suchen und überlegen. Was möchte ich haben, was
gibt es noch nicht. Das ist nicht immer leicht. Aber es geht! Man findet immer seine Lücke ...

Am Ende überwiegt aber immer die Freude über ein tolles Modell und die Freude
darüber, das es anderen ebenso die Tränen in die Augen treibt. Nach und nach werde
ich hier die eigenen entstandenen Resin-Modelle mit Foto einstellen und auch kurz
etwas dazu schreiben.


15. Juni 2006 – Mein 1. Resinmodell erblickt das Licht der Welt.

Porsche 550A Spyder – T-Jet-Chassis

Ja, da war er, der Glanz in meinen Augen, als ich mein allererstes Resinmodell
gegossen hatte. Wow, was für ein Gefühl, wenn die Arbeit Früchte getragen hat. Das Dumme daran war nur, das ich mir gleich eine eigentlich viel zu große Nuss zu knacken gegeben hatte. Ich habe den Spyder von einem 1:72 Modell vergrößert und angepasst
für das T-Jet-Chasis – was für das erste Mal recht gut geklappt hat.

Porsche

Fazit 2011: Ich würde ihn heute anders bauen. Als erstes würde anstelle des
langen Achsstandes (37 mm) der kurze Achsstand (34 mm) genommen. Der Porsche würde nicht mehr so lang gestreckt aussehen. Man bekäme ein stimmigeres Bild.
Die Fahrerfigur, mmmh, ich glaube da erübrigt sich jedes Wort. Gegenüber dem SLR
aus 2010 sieht das Porsche-Männeken einfach nur miserabel aus.
Mach ich ihn noch einmal neu? Vielleicht ....


20. Mai 2007 – Das 2. Modell entsteht.

NSU Prinz TT – T-Jet-Chassis

Ein klassischer Fall von Doppelentwicklung. Zwei Gießer - ein Gedanke. In der Mitte ich, im Süden ein anderer Gießer. Herausgekommen sind zwei unterschiedliche Varianten des NSU. Meiner mit runden Verbreiterungen, der andere mit eckigen Verbreiterungen. Sehenswert sind beide. Ich hatte von einem befreundeten Gießer einen normalen Prinz als Ausschuß bekommen und ihn gefragt, ob ich seinen Straßenprinz umarbeiten und abgießen dürfte. Das durfte ich und ging frisch ans Werk. Einige Macken der Ausschußware mußten weggedremelt und verschliffen werden. Die Radhäuser wurden umgearbeitet und Verbreiterungen angebracht. Diese entstanden mit einem kleinen Trick, auf den ich nicht näher eingehen möchte. Dieser Trick fand später auch am Opel Ascona seine Anwendung. Jedenfalls bekam die Krawallbüchse noch den klassichen, geöffneten Kofferraumdeckel, ein fettes Auspuffendrohr, eine Fahrerfigur und einen Überrollbügel.

NSU TT

Fazit 2011: Auch den Prinzen würde ich heute anders bauen. Ebenfalls kuzer Radstand.
Und versuchen ihn noch tiefer zu bekommen. Eigentlich müsste da mehr drin sein.
Aber ich denke, er bleibt wie er ist. Wiederauflage? Eher nicht ....


24. August 2007 – Das 3. Modell entsteht. Erstmalig für Tyco-Magnet-Chassis.

Ford GT 40 von 1968 – Tyco 440x2-Chassis

Den Ford GT 40  goss ich erstmals für das Tyco 440x2 widepan Chassis. Die Karosserie reizte mich ungemein. Den Ford GT gab es ja von sehr vielen Herstellern. Und auch fasziniert mich der Ford GT 40 in der alten Form immer noch. Heute noch vertretene Hersteller nehmnen ihn immer noch wieder gern in ihr Programm auf.
Als Vorlage diente bei mir ein HW-Spielzeugauto. Das wurde entlackt, abgeformt und angepasst. Das Ergebnis war klasse – bis auf den Umstand , den ich später noch bei anderen HW-Modellen gesehen habe, das die linke und rechte Seite, wenn man das Auto halbieren würde – in seinen Details nicht gleich ist. Als Beispiel dienen mal die vorderen Scheinwerfer beim GT 40. Links und rechts sind die Form und die Größe unterschiedlich. Super, das macht die erstellten Decals schon gleich wieder zunichte. Ich nehme mich seitdem mit HW-Modellen etwas zurück.
Der Ford GT 40 ist immer noch klassisch schön. Aber ein GT 40 von Racemaster AFX ist heute tausendmal schöner als meiner.
Fazit: Keine Wiederauflage. Ruhe sanft Silikonform.

Ford GT 40


26. August 2007 – Das 4. Modell erblickt das Licht der Welt.

Renault R8 Gordini von 1968 – T-Jet-Chassis

Renault R8

Der Renault R8 ist auch ein Klassiker seiner Zeit. Der musste abgegossen werden.
Das Modell lag im Maßstab 1:55 vor. Es musste also verkleinert werden. Das ist soweit gelungen – bis auf die Tatsache, das die Form schon nach wenigen Abgüssen massive Auflösungerscheinungen aufwies.
Daraufhin habe ich einen Produktionsstopp veranlasst.
Der Gordini fristet seit dem ein zerfleddertes dasein als Silikonform – oder das, was von ihr übrigblieb.
Ok, es ist wie es ist. Flugs habe ich mir noch ein Modell der Dauphine (auch 1:55) besorgt. Beide warten jetzt darauf wieder- bzw. neubelebt zu werden. Das wird wohl gelingen ... wenn ich mich erstmal dazu aufgerafft habe.


27. April 2008 – Das 5. Modell erscheint.

Shelby Cobra Daytona 1965 – AFX/MT, X-Traction-Chassis

Shelby Cobra Daytona

Die Shelby Cobra Daytona war auch so ein Herzenswunsch von mir. Das Auto musste irgendwie auf irgendwelche Räder gestellt werden. Eine Vorlage fand sich im Web und als Chassis erwies sich das Aurora MT als passend. Die metallic-blaue Lackierung ist meiner Fantasie entsprungen und der Streifen im USA-Look auch. Ich fand das sehr passend..
Ich mag das Chassis und den Deckel darauf sehr. Leider kam relativ zeitgleich von Racemasters AFX die Shelby Cobra Daytona. Die Karosse ist natürlich um Längen besser und mit meiner nicht zu vergleichen. Ich erfreue mich weiter dran und lasse Racemaster, Racemaster sein :-)


29. April 2008 – Das 6. Modell erscheint.

AC Cobra – T-Jet-Chassis

AC Cobra 427

Die AC Cobra 427. Da bin ich so ein richtiger Fan von. Mein Traumauto schlechthin. Wird ein Traum in 1:1 bleiben. Aber im kleinen Maßstab ist es möglich dem Traum ein Stück weit näher zu kommen. Von der AC Cobra existieren verschiedene Modelle diverser Hersteller. Leider gefiel mir für das T-Jet Chassis keines der Modelle. Entweder zu plump, nicht wirklichkeitsgetreu, zu hoch auf den Beinen oder alles zusammen. Also musste selbst eine geschaffen werden. Die hat alle Attribute, die ich von einem AC Cobra Modell erwarte. Da habe ich ordentlich dremeln müssen um sie so tief wie nur möglich zu bekommen. Das ist mir aber, so denke ich, gut gelungen. Ich liebe dieser Cobra auf T-Jet. Der Deckel sitzt hauteng auf dem Chassis und geht wie der Teufel. Hier hat sich die ganze Arbeit für mich gelohnt. Mein absolutes Lieblingsauto.


25. April 2008 – Das 7. Modell erscheint.

Wiesmann MP4 GT – Tyco 440x2-Chassis

Wiesmann

Den Wiesmann GT habe ich für das Tyco 440x2-Chassis gegossen. Die Vorlage war allerdings zu groß. Also musste ich mal wieder runter verkleinern. Danach passte es aber wie ein Anzug. Ein flotter Flitzer der richtig Eindruck macht – in echt – und im Modell.


21. Februar 2009 – Das 8. und 9. Modell erscheint.

Volvo Amazon und Volvo Amazon Anderstorp Rally –
T-Jet-Chassis

Volvo Amazon

Das musste sein. Viele fragten sich, warum denn mal kein Hersteller die Amazone baut. Ich fragte mich das auch und entschloss mich dazu, es selbst zu machen. Die Vorlage existierte in 1:87 und musste natürlich vergrößert werden. Das gelingt mittlerweile so gut, das wirklich alle Details erhalten bleiben. Das genau macht es aus. Aus der Straßenversion wurde dann noch die Rally-Variante. Dazu musste einiges weggedremelt und anderes (Zusatzscheinwerfer), hinzugefügt werden. Die Volvos waren hervorragend gelungen und dementsprechend erfolgreich.
Fazit: Ja, immer wieder. 1:87 ist keine Hürde mehr. Da geht alles was auch nur den Anschein erweckt unter ein T-Jet-Chassis zu passen.


2. Oktober 2009 – Das 10. Modell erscheint.

Ferrari 166 MM von 1949 – T-Jet-Chassis

Ferrari 166 MM

Es handelt sich um einen Ferrari 166 MM von 1949 (dürfte wohl die bis jetzt älteste
Vorlage für T-Jet sein) und wird auf ein Aurora T-Jet geschraubt. Die Vorlage wurde vergrößert, und etwas gechoppt um den passenden Radstand zu bekommen. Des weiteren habe ich gegenüber der Vorlage einen Tankdeckel, Haubenverschlüsse und einen Aussenspiegel hinzugefügt. Diese werden selbstverständlich mitgegossen. Der Aussenspiegel ist nicht ganz historisch - er ist halt ein Kompromiss aus Festigkeit und Gießbarkeit. Der Scheibeneinsatz enthält die Lüftungskiemen, B-Säulen und Scheibenwischer. Rollen tut das ganze auf RRR-Speichenfelgen. Mein eigener 166MM ist mit Decals, einem Fahrer, Holzlenkrad, Innenspiegel und Auspuffendrohre ausgestattet.
Fazit: Ja, ich mag ihn und lasse ihn supergerne seine Runden ziehen.


27. September 2010 – Das 11. Modell erscheint.

Opel Ascona B400 – T-Jet-Chassis

Opel Ascona B400

Das Modell war ein 1:87 Kunststoffmodell mit leider nicht ganz sauberer Qualität. 
Einige Sachen habe ich dann am Ascona hinzugefügt und neu gemacht. Neu gemacht habe ich die Verbreitung, hinzugefügt habe ich die Zusatzscheinwerfer und den Heckspoiler. Dann habe ich mich an die typischen B400 Decals rangemacht. Die Original Schriftzüge nachgebaut und die dreifachen Flächendecals angelegt. Die Farben sind annähernd, aber natürlich nicht gleich. Nachdem ich alles schön lackiert (so gut ich halt eben lackieren kann) und die Decals angebracht hatte, musste dann ja noch der obligatoirische Klarlack drüber. Da nahm das Schicksal seinen Lauf... Alles war gut, nur leider hat der Klarlack die Decalfläche angegriffen und dort ist alles auf der Oberfläche schön kriselig geworden. So steht er nun da. Vielleicht werde ich ihn irgendwann noch einmal neu machen und neu bekleben.
Fazit: Tolles Auto. Sehr beliebt bei unseren Rennabenden. Inzwischen habe ich ihn tatsächlich neu gemacht und bin sehr zufrieden (das Bild habe ich aber nicht erneuert, es zeigt noch den ersten B400).


29. Dezember 2010 – Das 12. Modell erscheint.

Pagani Zonda C12 –
Mega-G lang

Pagani Zonda C12

Der Pagani war eine HW-Vorlage und mußte etwas verkleinert werden. Er wurde dafür nicht zersägt, sondern als Form verkleinert. Danach passte alles hervorragend und es wurde eine beliebte Rennsemmel unter den Slottern. Ich mag ihn sehr.


1. Januar 2011 – Das 13. Modell erscheint.

Mercedes Benz 300 SLR Bj. 1955,
T-Jet-Chassis

Mercedes Benz SLR 1955

Mein Traum-Rennwagen der guten alten zeit schlechthin...
Das Auto gehört fast in die Vitrine, aber das ist nicht meine Einstellung. Der wird gefahren und ob man es glaubt oder nicht, er tut das auch, obwohl alles diesmal so eng darin ist, das es eigentlich nicht gehen dürfte. Vorlage 1:87er H0-Modell.
Nach der Vergrößerung dann die Feststellung, das es wirklich verdammt eng innen werden würde. Aber am Ende ist es gelungen und er passte auf ein T-Jet Chassis. Das hieß aber Bearbeitung der Karosse und am Ende auch völlig neue Wege für das T-Jet Chassis finden. Welch ein Wahnsinn habe ich manchmal gedacht ...
Danach habe ich lange über die Fahrerfiguren nachgedacht. Nichts ging wirklich und machte mich optisch glücklich (weder die Faller-Figuren noch Aurora etc.). Also erst mal beiseite gelegt und über andere noch nicht da gewesene Figuren nachgedacht.
Fahrerfiguren komplett mit Beinen in der Größe 1:43 aus Guss. Super detailliert, von einem sehr netten Kleinserienhersteller in England (Wow! Hat der Talent)! Die eine Figur war ein Fahrer ohne Namen. Aus der ist der Beifahrer Jenkinson entstanden. Die andere Fahrerfigur war dann Stirling Moss. Ich mochte es kaum glauben, aber das war es. Eine echte Stirling Moss Figur als Fahrer. Gesagt, getan, gekauft.
Die beiden kamen dann in der 1:43 Größe bei mir an. Nun mussten die auf unseren bzw. auf den SLR T-Jet Maßstab geschrumpft werden. In zwei Schritten ist es dann erfolgt. Das beste aber ist, das alle Fingerchen, Schutzbrillen und Details der 1:43er und hervorragend gemachten Figuren erhalten geblieben sind. Für mich bisher nie da gewesene, realistische Figuren. Wow, der Hammer, die im Fahrzeug sitzen zu sehen.
Stirling Moss greift beherzt ins Lenkrad, ohne den Blick auf das Tachometer zu verlieren. Die Decals habe ich selbst erstellt und auf meinem Tintenstrahler ausgedruckt.


14. Februar 2012 – Das 16. Modell erscheint.

BMW 3.5 CSL (1975), Stuck,
T-Jet-Chassis

BMW 3.5 CSL

Das war ein hartes Stück Arbeit. Aber es hat sich gelohnt. Der Deckel entstand aus einem 1:87 Modell.
Verfeinert habe ich den BMW mit Vincent-Felgen, Achsdistanzen, Armarturenbrett mit Stickern, Cockpit-Einsatz inkl. Fahrerfigur, Feuerlöscher, Schalthebel, separat eingesetztem Frontgrill, separat eingesetzten Klarglas-Scheinwerfern, separat eingesetze Rückleuchteneinheit, separatem Heckspoiler, Doppelauspuffrohr und erstmalig mit einem professionell gedrucktem Decalsatz und, und, und....
Den Decalsatz habe ich selbst erstellt. Ist ein tolles Auto geworden.

BMW Z4 Coupe GT3
(T-MG1, JL500 oder Mega-G kurz)

BMW 3.5 CSL

Mein BMW fährt mit dem T-MG1 Chassis. Alle Anbauteile wurden separat gegossen und eingebaut.
Verfeinert habe ich den BMW mit Vincent-Felgen, Achsdistanzen, Innenraumatrappe inkl. Fahrerfigur, eingesetztem Frontgrill, Klarglas-Scheinwerfer, Rückleuchten, Heckspoiler, Doppelauspuffrohr und einem professionell gedrucktem Decalsatz vom Decal-Doc und, und, und....